Challenge Roth 2017

Challenge Roth 2017

Weiß Sandra Ziel

Die Zahlen sprachen wieder für sich: Über 200.000 Zuschauer, knapp 3500 Einzelstarter und rund 2000 Staffeln. Der Langdistanz Triathlon in Roth, seit 2002 unter dem Label Roth-Challenge vermarktet, blieb seiner Popularität als größte Sportveranstaltung der Region treu. Mit dabei acht Athleten des CIS Amberg – vier als Einzelstarter und vier als Staffelteilnehmer.

 

Pünktlich um 6.35, als die erste Startgruppe im Main-Donau-Kanal auf die Reise ging, begann der für viele Triathleten und Zuschauer längste Tag des Jahres. Es sollte wieder bis kurz vor Mitternacht dauern, bis die letzten Athleten die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rad und den 42,2 Kilometer hinter sich gebracht haben. In diesem Jahr gab es kleinere Änderungen an der Radstrecke und eine weitgehend neu gestaltete Laufstrecke als reiner Wendepunktkurs.

Für das erste Aufsehen sorgte aus Amberger Sicht nach dem Schwimmen Ligastarterin Sandra Weiß, welche als starke Schwimmerin in der Spitzengruppe nach 56 Minuten als vierte Frau das Wasser verließ. Danach lieferte Sie auf dem Rad eine konstante Leistung ab, absolvierte die Strecke bei den in diesem Jahr sehr windigen Verhältnissen in 5:30 Stunden und teilte sich den abschließenden Marathon sehr gut ein. Das sorgte am Ende für die entscheidenden Reserven und so gelang ihr bei ihren zweiten Langstrecken Triathlon nach 10:12:11 Stunden der Sieg in der Damenklasse W25 und der 13. Gesamtrang im Damenfeld.

Ebenfalls schon einmal auf der Langstrecke gestartet ist Kerstin Kurz, sie gehört zu den vielen Athleten, die Roth alleine schon wegen der einzigartigen Atmosphäre absolvieren möchten, deshalb stand als Ziel das Absolvieren der Strecke an sich auf dem Programm. Sie erreichte die Ziellinie im Stadion von Roth nach 13:17:24 Stunden auf dem 50. Platz bei den Damen W40 und als 281. im Gesamtfeld von 489 gestarteten Damen. Das gleiche Ziel verfolgte Thomas Lippig, der nach 11:54:31 Stunden als 329. in der Herrenklasse M40 den Zielbogen am Rother Festivalgelände erreichte.

Premiere hatte das Rennen für Stefan Bergler, er hatte sich nach Jahren auf der Kurzdistanz akribisch genau auf den Wettkampftag vorbereitet und lag beim Schwimmen und Radfahren genau im geplanten Soll. Nachdem es beim Laufen zunächst so weiterging, kamen nach der Hälfte der Strecke dann die „Nebenwirkungen“ eines Langstreckenwettkampfs, wie sie schon viele andere über sich ergehen lassen mussten. Krämpfe und immer stärker werdende Erschöpfungszustände setzen auf dem zweiten Teil der Laufstrecke vielen Athleten zu. Bergler biss sich dennoch durch und absolvierte das Rennen mit einer Gesamtzeit von 10:54:43 h als 68. in der Altersklasse M25. (Gesamtrang 836 unter knapp 3000 Herrenstartern)

Mit Heike Uhl als Schwimmerin, Kerstin Hagerer auf dem Rad und Läuferin Inge Behringer ging eine regionale Damenstaffel an den Start. Hier kam Uhl ebenfalls mit Bombenzeit von 56 Min aus dem Wasser und setzte damit die Grundlage für ein gutes Abschneiden. Hagerer absolvierte erstmals 180 Kilometer Rad im Wettkampftempo und ging deshalb das Rennen behutsam an, bot eine konstante Leistung und kam gut fünfeinhalb Stunden später in der zweiten Wechselzone an. Beim abschließenden Lauf konnte Behringer den Erfolgsweg fortsetzen und das Trio landete im Ziel nach 10:13:37h mit Rang 7 bei den Damenstaffeln unter den ersten Zehn.

In einer weiteren Damenstaffel war Sophie Prange als Schwimmerin im Einsatz, sie kam nach 1:08:05 Stunden aus dem Wasser, das Team schaffte nach 11:37:43 h Rang 20 bei den Damen. Micheal Balk ging in als Staffelradfahrer auf die Strecke, sein Team kam nach 11:28:40 als 201. Staffel ins Ziel. In den nächsten Wochen sind eher die kürzeren Distanzen angesagt, es stehen der Finallauf im bayerischen Jugendcup und weitere Ligawettkämpfe an.

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