Triathlon Regensburg 2018

Regensburg Hagen Bernd

Der 29. Regensburger Triathlon war durch die zusätzlich erstmalige Austragung einer Mitteldistanz mit rund 1200 Startern nicht nur der bisher Teilnehmerstärkste sondern auch der heißeste. Über alle Distanzen gelangen den Triathleten des CIS Amberg trotz der Hitze wieder Top Resultate.

 

Alleine 26 Grad betrug die Wassertemperatur im Schleusenkanal der Donau am Regensburger Dultplatz, als sich pünktlich um 9.30 Uhr die einzelnen Startgruppen am spektakulären Wasserstart in Bewegung setzten. Neoprenanzüge scheinen in dieser Saison eher komplett im Schrank zu bleiben. Trotz der hohen Teilnehmerzahlen entzerrte sich alles recht zügig, so dass gute Schwimmzeiten an der Tagesordnung waren.

Als letzten Trainingswettkampf vor der Europameisterschaft im Cross Triathlon erreichte Bernd Hagen auf der Sprintdistanz über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad inklusive der 15% Rampe über den Pfaffenstein und 5 Kilometer Laufen auf Rang drei in der AK 50 als erster Amberger bei noch angenehmen Temperaturen das Ziel. Wenig später gelang Claudia Lilla die gleiche Platzierung bei den Damen der AK 50.

Derweil war das Rennen über die olympische Distanz (1500m/41km/10km) in vollem Gange. Tamara Zeltner und Kerstin Hagerer mischten bei den Damen von Anfang an vorne mit. Die Radstrecke musste nun inklusive der harten Anstiege zweimal durchfahren werden und einmal mehr zahlte sich das strukturierte Radtraining der beiden voll aus. Mit noch genügend Reserven beim abschließenden Lauf, gelang Zeltner Rang zwei und Hagerer Rang fünf im Gesamtfeld. In Ihrer Klasse W40 bedeutete dies den Doppelsieg mit Rang eins und zwei. Den nächsten AK Sieg holte sich danach Irina Dirmeier in der W55. Premiere über diese Distanz hatte Bundesligastarter Ben Eckl. Als erster aus dem Wasser, ging er den Radsplit bewusst ruhig an und ein Sturz auf dem abschließenden Lauf ging glücklicherweise ohne Blessuren aus. Am Ende gewann Eckl seine Altersklasse und belegte als bester Amberger Rang 10 im Gesamtfeld. In der AK M45 landete Daniel Ritthammer danach mit Rang drei ebenfalls auf dem Treppchen.

Endgültig zum Glutofen wurde das Rennen über die Mitteldistanz (2000m/83km/20km). Insbesondere der abschließende Lauf bot an der Donau entlang wenig Schatten, was den Zeitplan vieler Teilnehmer komplett durcheinanderbrachte. Michael Kirsch setzte dabei auf eine uralte Taktik: Einfach ohne Pulsmesser und Stoppuhr ins Rennen und nur auf den Körper hören. Das zahlte sich am Ende mit Rang drei in der AK50 und einem vorderen Platz im Gesamtfeld aus.

Nun stehen für den CIS neben der erwähnten EM im Crosstriathlon die finalen Ligawettkämpfe und die letzten top organisierten Veranstaltungen in der Oberpfalz an.

 

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