Chiemsee Triathlon & Jugendcup Flintsbach

Schneider Buckenberger 

An den Alpenrand zog es die Triathleten des CIS Amberg am vergangenen Wochenende. Während der Nachwuchs in Flintsbach am Inn beim 5. Lauf des bayerischen Jugendcups sich auch mit Spitzenathleten aus dem Nachbarland Österreich messen musste, zog es die Erwachsenen zum größten Triathlon im bayerischen Voralpenland an den Chiemsee.

Neben zahlreichen Profis waren unter den rund 1500 Startern über alle angebotenen Distanzen auch Prominente wie bekannte Kommissare aus dem Tatort beim Chiemsee-Triathlon vertreten. Das Konzept des Veranstalters, Breiten- mit Profisport zu verbinden, ging daher wieder voll auf. So konnten sich die Athleten über eine Top organisierte Veranstaltung, Zuschauermassen und eine komplett für den Verkehr gesperrte Radstrecke freuen.

Die meisten CIS Starter gingen auf der olympischen Distanz über 1500 Meter Schwimmen, 42 Kilometer Rad und 10,5 Kilometer Laufen an den Start. Alleine dieses Starterfeld hatte an die 500 Teilnehmer, davon rund 150 Frauen. Hier unterstrich Claudia Mai ihre derzeitige Top Form, als sie als Gesamt sechste Dame und auf Rang 2 in der AK 30 ins Ziel lief. Die Freude wurde etwas getrübt, da die erstplatzierte sich durch permanentes Windschattenfahren am Rad ordentlich Kräfte für den abschließenden Lauf einsparen konnte und dieser Regelverstoß leider unbemerkt bleib. Gleich auf Anhieb Rang vier in der AK 20 gelang Kati Nübler bei ihrer Premiere auf dieser Streckenlänge.

Bei den Herren hatte Leopold Grimm als bester Amberg mit dem 16. Gesamtrang dennoch Pech, da ein Platten am Ende der Radstrecke doch ein paar Minuten Zeit gekostet hat und somit der sichere Treppchenplatz mit Rang 4 in der AK 20 knapp verfehlt wurde. Trotz kleinem Umweg auf der Laufstrecke hingegen gesichert war der 2. Platz von Bernd Hagen in der AK 50. Als weitere CIS Starter kamen Max Bogner (11. AK20), Alexander Stobitzer (7. AK35) und Christian Stobitzer (29. AK25) ins Ziel.

Nahezu die doppelte Strecke war im Wettbewerb auf der Mitteldistanz zu absolvieren. Hier bewies Jörg Weigert seine Qualitäten auch auf längeren Strecken, mit Rang vier in der AK M40 verfehlte er das Podium denkbar knapp. Stephan Bergler finshte in der AK 25 auf Rang 18.

Herausragend im internationalen Vergleich war die Platzierung von Noah Treptow beim Nachwuchsrennen in Flintsbach. Mit der 2. Besten Laufzeit konnte er sich trotz harter Konkurrenz in der Jugend A Rang 6 sichern. Seine Teamkollegen Franjo Schmidt und Florian Berdich landeten auf den Rängen 13 und 14, bei den Damen kam Lorena Schober auf Rang 8. Weiter nach oben zeigt die Formkurve bei Luca Bukenberger, Annika Schneider und Anna Bauer. Im Rennen der Jugend B kamen sie mit den Rängen 12, 13 und 16 ins vordere Mittelfeld. Recht unfair unter Wasser gedrückt wurde bei den Schülern A Lena Betzlbacher, die ansonsten ausgezeichnete Schwimmerin konnte so nicht das optimale aus sich herausholen und musste sich diesmal mit Rang 19 zufriedengeben.

Nun blickt der CIS Amberg gespannt auf die Leistungen seiner Spezialisten auf Langdistanzen, wenn diese kommenden Sonntag bei Europas bekanntesten Triathlon der Challenge in Roth an die Startlinie gehen.

 

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