Landkreislauf Schwandorf

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Den Damen des CIS Amberg gelingt die Titelverteidigung beim 12. Schwandorfer Landkreislauf. In einem spannenden Rennen kann auf der vorletzten Etappe die Führung übernommen werden.

Als Seriensieger in der Damenwertung wollten es sich die Läuferinnen des CIS Amberg nicht nehmen lassen, auch in diesem Jahr beim Schwandorfer Landkreislauf eine schlagkräftige Mannschaft an den Start zu bringen. Dieses Vorhaben erwies sich bereits im Vorfeld als echte Herausforderung. Aufgrund verletzungsbedingter Ausfälle und mehrerer parallel stattfindender Triathlonveranstaltungen, musste auf einige Leistungsträgerinnen verzichtet werden. Letztendlich gelang es aber, unter anderem durch den Einbau zweier Nachwuchstalente, eine hochmotivierte Mannschaft zu melden. Mit dem Wissen, dass es auf ein spannendes Rennen hinauslaufen und die Titelverteidigung eine echte Herausforderung werden würde.

In Trausnitz wurden die Läuferinnen und Läufer auf die erste und zugleich anspruchsvollste der 10 Etappen geschickt. Trotz der am frühen Morgen noch erträglichen Temperaturen floss der Schweiß in Strömen. Immerhin waren die 7,5 Kilometer der Startstrecke mit 234 ansteigenden Höhenmetern gespickt. Die routinierte Gertraud Kastl biss sich durch und konnte als dritte Frau an Raphaela Etzold übergeben, die gleich im Startbereich einen Platz gutmachen konnte. Auf den 6,9 Kilometern der vierten Etappe erkämpfte sich die Sulzbach-Rosenbergerin Gabi Keck erstmalig die Führung, die aber im Verlaufe des Rennens wieder abgegeben werden musste.

Auf Platz 3 liegend übergab Elfriede Willner in Altfalter auf das Nachwuchstalent Anika Schneider. Trotz ihres jugendlichen Alters von 14 Jahren hat die junge Läuferin einiges an Wettkampferfahrung zu bieten, schließlich ist sie schon seit dem Kindesalter sehr erfolgreich bei Laufwettbewerben am Start. Doch kann sie auch dem Favoritendruck eines Staffelwettkampfs auf der für sie langen sechs Kilometer Strecke standhalten? Anika meisterte die Situation souverän, lieferte ein starkes Rennen ab und konnte den Abstand auf die vor ihr auf Platz 2 liegende Läuferin aus Burglengenfeld sogar etwas verkürzen. Jetzt lagen die Hoffnungen auf der vorletzten Strecke, auf Silke Fersch. Die erfahrene Läuferin konnte ihre Stärken auf der 8,1 Kilometer langen Flachetappe voll ausspielen, die beiden führenden Damen überholen und sogar ein beruhigendes Zeitpolster zu den Verfolgerinnen aufbauen.

Als Schlussläuferin ging die erst 12-jährige Lena Betzlbacher ins Rennen. In ihren Händen, oder besser gesagt in ihren Beinen, lag es jetzt, die Mission Titelvereidigung erfolgreich zu Ende zu bringen. Wenn auch im Vorfeld sichtlich nervös, behielt Lena die Nerven, trotzte dem schwülwarmen Wetter und lief ein beherztes Rennen. Ihr Kampfgeist wurde belohnt. Nach 4 Stunden und 57 Minuten überquerte Lena Betzlbacher, umrahmt von ihren jubelnden Mannschaftskolleginnen, als Siegerin die Ziellinie im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf. Auf den Plätzen folgten die Damenmannschaften aus Burglengenfeld und Nabburg.

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