Unsere Athleten unterwegs im Trainingslager

DSC 0097

Istrien, Portugal, Malle – von der Adria über das Mittelmeer bis an die Atlantikküste haben sich in diesem Jahr die Triathlon Trainingslager des CIS Amberg erstreckt. Reiseberichte erreichten uns aus Istrien und Portugal.

So ging es für die Triathlonjugend samt Betreuern und einigen weiteren Mitfahrern wieder in das inzwischen bewährte Trainingscamp nach Porec auf der Halbinsel Istrien. Die Anreise verlief problemlos, dank neuem Treffpunkt diesmal ohne renitente Flohmarktfuzzis bei der Abfahrt und staufreier Anreise. Untergebracht waren wir diesmal direkt im Hotel und nicht in den profanen noch aus sozialistischer Zeit stammenden Appartementbauten, was etwas schade war, da die aus fast 40 Leuten bestehende Gruppe so im gesamten Hotelkomplex verteilt war.

War es am ersten Tag noch gewöhnungsbedürftig kalt (der Wind sorgte für taube Finger auf der ersten Einrolleinheit am Rad, zum Wiederauftauen musste man sich 30 Minuten unter die warme Dusche stellen), wurde das Wetter danach Tag für Tag besser. Somit konnte das Trainingsprogramm voll durchgezogen werden. Insgesamt standen jeden Tag eine bis zu 1:30 Stunden lange Schwimmeinheit mit Aufwärmprogramm auf dem Programm, das Rad- und Lauftraining wurde jeden Tag anders gestaltet. Von Grundlagen- über Kraft und Intervall bis hin zu Sprinteinheiten wurde alles geboten, was die Trainingssteuerung um diese Jahreszeit so hergibt.

Nicht fehlen durfte das abschließende tägliche Stabi- und Dehnprogramm, dessen pünktlicher Einhaltung regelmäßig sowohl junge als auch etwas ältere Herrschaften zum Opfer fielen. Für jede Minute zu spät kommen bedeutete das 15 Liegestützen. Das galt auch für das Aufwärmprogramm vor dem Schwimmen, weshalb manche Teilnehmer bei den abendlichen Strafliegestützen noch dicke Arme von den morgendlichen Sanktionen mitgebracht haben.

Aufgelockert wurde der Trainingsalltag durch neue, kreative Ideen wo man sich überall Pflaster hin kleben kann, welche Trenddesign die Bademode der nächsten fünf Jahrzehnte bestimmen wird und durch mutige Leute, die sich erstmals ohne Neo in die 11 Grad kalte Adria trauten. Die 8 Tage verliefen zum Glück ohne größere Zwischenfälle und haben die Form aller Teilnehmer entscheidend nach vorne gebracht.

Erstmals an die Atlantikküste nach Lagos in Portugal verschlug es einige Ligastarter. Die Bedingungen sind um diese Jahreszeit dort häufig deutlich besser als an der Adria, jedenfalls konnte man sich dort über ausreichend Wärme nicht beklagen. Dennoch gab es erst mal eine Delle in der guten Stimmung bei Ankunft. Entgegen der Infos im Reisebüro war der Pool wegen Bauarbeiten geschlossen. Ersatz gab es hier erst am dritten Tag, als ein 25 Meter Becken in einem Fitnessstudio gefunden wurde. Die 6 Euronen Eintritt pro Nase waren hinsichtlich von Wassertemperaturen von über 30 Grad kein Wucher, sondern hinsichtlich der Energiekosten zwingend notwendig. Jedenfalls ist die Hälfte unserer Ligastarter nun auf Kommende Klimaveränderungen gut vorbereitet.

Dessen ungeachtet konnte auch in Lagos bei traumhaften Bedingungen in einer atemberaubenden Landschaft perfekt trainiert werden. Man findet dort nicht zehntausende Radler an jeder Ecke wie auf Malle, sondern ist viel unter sich und es gibt viele recht gut ausgebaute Nebenstraßen ohne nennenswerten Verkehr. Laufstecken über schöne Trails direkt an der Küste gibt es auch ohne Ende und so waren die angesetzten Koppel- und Wechseltrainingseinheiten kein Problem.

Ungeachtet des etwas holprigen Starts konnten sich unsere Ligastarter dann doch perfekt auf die Herausforderungen, welche in der anstehenden Saison nun auf sie warten, vorbereiten…

 

Wir sind Teil der

Logo_Triathlon_Bundesliga.jpg