Triathlon in Beilngries, Vorarlberg und Furth im Wald

Off-Season? Bei uns noch lange nicht...

Neue Wettkämpfe prägen derzeit die regionale Triathlonszene. Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr zog der Drachentriathlon über die Sprintdistanz von 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad und 5 Kilometer Laufen in Furth im Wald über 250 Teilnehmer und Staffeln an. Heike Uhl holte sich dabei den Tagessieg bei den Damen.

Uhl ging zusammen mit ihren Teamkollegen Michael Smola und Bernd Hagen an die Startlinie im Drachensee. Mit der besten Schwimmzeit im Gesamtfeld setzte sie sich nach gut sieben Minuten an die Spitze und bot auch am Rad und auf der Laufstrecke eine Top Leistung. Im über 200köpfigen Gesamtfeld der Einzelstarter landete sie mit einer Endzeit von 1:07:19 Stunden neben dem Tagessieg bei den Damen und ihrer Altersklasse W25 noch auf dem 14. Rang im Gesamtfeld mit deutlichem Vorsprung vor der zweiten Dame.

Mit ausgeglichenen Leistungen in allen drei Disziplinen sicherte sich Michael Smola nach 1:04:39 Stunden Gesamtrang sieben und den zweiten Platz in der Altersklasse M35. Bernd Hagen hatte mit einer überraschend guten Schwimmzeit gute Voraussetzungen geschaffen, um diese beim ersten Wechsel wieder zu vernichten, der Neoprenanzug wollte an diesem Tag einfach nicht ab. Den Ausgleich dazu schaffte dann die schnellste Radzeit, damit sprang nach 1:06:39 Stunden noch Rang drei in der Altersklasse M45 und der 12. Gesamtrang heraus. Damit landeten alle drei CIS Athleten in einem von sehr vielen Zuschauern und toller Stimmung geprägten Rennen auf dem Podest.

Smola Uhl Hagen FurthimWald

Eine Woche davor gab es die zweite Auflage des Triathlons in Beilngries. Wie im Vorjahr bot die Veranstaltung mit der Schwimmstrecke im Rhein-Main-Donau Kanal und der Laufstrecke in der Innenstadt einen außergewöhnlichen Flair, welcher über 900 Athleten auf die beiden angebotenen Distanzen lockte.

Bester CIS Starter an diesem Tag war auf der Sprintdistanz (750m Schwimmen, 24 Kilometer Rad und 5 Kilometer Laufen) Frank Gildner, der nach 1:12:44 Stunden als Gesamt 14. Rang 2 in der Altersklasse M20 erreichte. Das gleiche Altersklassenresultat gelang Reinhold Rester in der Altersklasse M55 rund zehn Minuten später. Auf der olympischen Distanz (1500M/42km/10km) gelang Kerstin Kurz in der Klasse W40 nach 2:46:49 mit Rang drei der nächste Sprung aufs Treppchen, Wolfgang Kurz kam nach 2:41:08 Stunden in der AK 50 auf Rang 29.

Schon seit der Urzeit des Triathlonsports gibt es hingegen den Trans-Vorarlberg-Triathlon in Bregenz. 1200 Meter Schwimmen im Bodensee, 92 Kilometer Rad über den 1.675 Meter hohen Hochtannbergpass und eine 10 Kilometer Laufstrecke die von den Höhenmetern her an Crossläufe erinnert, sind Fakten, die den Athleten alles abverlangen. Entschädigung gibt es in Form einer grandiosen Landschaft. Nach dem der Wettkampf zu denen gehört, die man „unbedingt mal gemacht haben sollte“, lies es sich Norbert Huber nicht nehmen, dort heuer wieder zusammen mit einigen hundert Teilnehmern an die Startlinie zu gehen. Spezifisch vorbereitet hatte er sich diesmal nicht, dennoch kam er mit einer Zeit von 5:12:41 Stunden auf den 116. Gesamtrang und den 16. Platz in seiner Altersklasse M45.

Damit neigt sich die Triathlonsaison 2017 langsam dem Ende zu. Allerdings sorgen noch einige spannende Rennen wie die Deutschen Meisterschaften über die Sprintdistanz und der von vielen CIS Athleten am kommenden Wochenende heiß erwartete Wettkampf am Steinberger See bei Schwandorf noch für viel Bewegung.