Hahnenkammlauf Edelsfeld 2017

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Triathleten, „laufend“ unterwegs – beim Edelsfelder Hahnenkammlauf mit dem Tagessieg bei den Damen für Kerstin Weiß

 

Mit dem Edelsfelder Hahnenkammlauf schließen wir unsere Berichterstattung über das vergangene – lange – Wochenende ab. Neben den ganzen bereits erwähnten Fernreisen gab es auch diese „Perle“ unter den regionalen Veranstaltungen vor der Haustür. Perle deshalb, weil hier nicht nur die Landschaftskulisse passt, sondern auch die Organisation der lokalen Veranstalter. Außerdem gibt es dort – Vegetarier bitte wegschauen – die besten Bratwürste weit und breit nach dem Lauf.

Hohe Bandbreite auch bei den Altersklassen, die jüngsten gerade drei, die älteste 76 Jahre und für jeden das richtige Format bei idealem Laufwetter lockten wieder zahlreiche Läufer auf den Hahnenkamm und die idyllischen Strecken durch das Eiselbachtal, sofern man für Idyllen bei Puls 185 noch was übrig hat. Aber der prägende Eindruck bleibt. Insgesamt gingen von uns hauptsächlich Triathleten an den Start, reine Läufer aus unserem Hause machten sich diesmal (wahrscheinlich aufgrund Pfingstferien alle in der Südsee) rar.

Los gings beim Bambinilauf erst mal mit einem Sturz von Teresa Tutsch, welche dann verletzt aufgeben musste. Wenig tragisch, schließlich hat sie ja noch alles im Sport vor- und nicht hinter sich. Bruder Maxi lieferte mit Rang vier über 1000 Meter bei den Schülern D eine überzeugende Vorstellung ab, auch wenn ihn nervte, dass der letzte Podestplatz quasi ganz am Schluss noch weggeschnappt wurde. Trainingspartner Felix Hagen ließ aufgrund Krankheit den Lauf lieber bleiben.

Das sie auch als Triathletin eine sichere Bank bei reinen Laufveranstaltungen ist, bewies Anika Schneider, die bei den Läufen für den SV Amberg startet, bei den Schülerinnen B über 1500 Meter. Von Anfang setzte Sie sich vom übrigen Feld ab, konnte den Vorsprung bis ins Ziel halten und der nächste Sieg war im Karton. Im gleichen Lauf sprintete eine nach vielen Verletzungen wieder aufstrebende Anna Bauer auf Rang vier.

Beim Hauptlauf über 4800 Meter der Damen gelang Kerstin Weiß das gleiche. Nach dem Start noch etwas verhalten, was zu einer guten Renneinteilung über diese Distanz sicher gehört, spurtete sie im weiteren Verlauf den angetretenen Mitbewerberinnen auf und davon und holte sich den Tagesssieg sowohl in der Altersklasse als auch im Gesamtfeld. Christa Schaller kam bei den Damen W50 auf Rang fünf. Über die gleiche Distanz gelang Fabian Gimpl bei der Jugend B mit Rang drei der Sprung aufs Treppchen.

Bei den Herren über 8300 Meter sorgte Christian Koch als reiner Läufer erwartungsgemäß für unser schnellstes Resultat, im Gesamtfeld kam er auf Rang vier und in der stark besetzten M45 auf Rang drei. Bernd Hagen landete in der gleichen Klasse auf Rang fünf. Sichtlich überrascht war Holger Tutsch – das erste mal dabei und im Ziel stand gleich der Tagessieg in der M40 in den Büchern. Alles in allem wieder eine tolle Veranstaltung, von der wir hoffen, dass es sie noch sehr lange geben wird…