Unsere Athleten waren wieder fleißig und erfolgreich unterwegs

Kallmünz2

Es ist Juni und damit Hochsaison im Triathlon. Daher ging es bei uns an den letzten beiden Wochen hoch her. Und mit dem Gesamtsieg von Ben Eckl über die Sprintdistanz in Kallmünz auch hoch hinaus…

„Triathlon ist diese neue Sportart, welche sich ideal für Studenten zum Zeitvertreib eignet“ – so in etwa lautete eine Pressemeldung zum 1. Kallmünzer Triathlon im Jahre 1985. 32 Jahre später hat sich daran in manchen Fällen nicht viel geändert, nur mit dem Unterschied, dass die Studenten von damals heute Steuerberater, Rechtsanwälte und Unternehmenschefs sind und schon mal einen Zeitfahrhobel mit über 10.000,-- Euronen Neupreis in die Wechselzone schieben und darauf gespant sind, wie das „private Coaching“ zum monatlichen Sonderpreis von 200,-- Euro so anschlägt.

Vergessen wird dabei, dass nichts über strukturiertes Vereinstraining geht und den Beweis lieferte Ben Eckl auf der Sprintdistanz über 600m Schwimmen, 20km Rad und 5 km Laufen. Dem üblichen Gewühl beim Schwimmstart schnell entronnen, setzte er sich bereits beim Schwimmen an die Spitze des Feldes und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. In wie weit der von ihm getragene „Siegeranzug“ von Vereinskollegen Alexander Stobitzer dazu beigetragen hat, kann nicht beurteilt werden. Jedenfalls noch mal vielen Dank an unseren Bekleidungshersteller, dass wir immer noch auf die längst fällige Lieferung von Vereinsbekleidung warten und unsere Spitzenathleten mit falschem Namen durch die Prärie hüpfen.

Mit Gesamtrang 13 (5. AK25) meldete sich Markus Troglauer im gleichen Wettbewerb eindrucksvoll zurück. Wolfgang Kurz landete auf Rang 60 (5. AK 50) in diesem wie immer mit 500 Gesamtstartern über beide Distanzen restlos ausgebuchten Rennen. Ebenfalls erfolgreich waren unsere Mädels unterwegs, Lorena Schober auf Rang 23 und Johanna Thoma auf Rang 30 sicherten sich jeweils den zweiten Platz in ihren Altersklassen.

Über die Kurzdistanz von 1500m Schwimmen, 42km Rad und 10km Laufen gingen Max Bogner, Stefan Bergler und Bernd Dobler an den Start. Max Bogner, der erst wieder ins Training eingestiegen ist, landete spontan auf Rang 57 (4. AK20), Stefan Bergler auf Rang 76 (7. AK25) und Bernd Dobler auf 82 (21. AK35). Den Schlusspunkt setzte schließlich unsere Staffel: In der Besetzung Benedikt Graf, Leo Huber und Max Daller gelang mit Rang 3 unter den gestarteten 13 Staffeln der Sprung aufs Podest. Insgesamt war der Kallmünzer Triathlon heuer wieder eine sehr gelungene Veranstaltung, wo sich das Mitmachen immer wieder lohnt.

Lohnenswert ist auch die Anreise zu einem Event der besonderen Art eine Woche vorher. Wolfgangssee-Challenge heißt das Ding und hat wenig mit dem Image des Sees aus früheren Hans Moser Heimatfilmen zu tun als mehr mit dem härtesten Crosstriathlon in Österreich. Hart deshalb, weil allein der Anstieg zum Zwölferhorn auf der Bikestrecke 1000 Höhenmeter am Stück aufweist und der anschließende Downhill kein Kindergeburtstag ist.

Wer dann noch nicht genug hat, kann auch am Tag drauf zusätzlich beim Straßentriathlon starten und kriegt den Laktatcocktail dann zum Sonderpreis. Bernd Hagen gab sich mit ersteren zufrieden und es war an der Zeit, festzustellen ob das inzwischen betagte Wettkampf MTB noch nicht eingerostet ist. Wettertechnisch das Gegenteil von vor zwei Jahren als es an dem Wochenende 200 Liter/m2 geregnet hatte, schmolzen die Athleten diesmal in den Bergen wie Butter in der Sonne und wurden mit – sofern in der Hatz nutzbar – grandiosen Ausblicken belohnt.

Hagen leistete sich diesmal keine Panik beim Schwimmen über 1600 Meter, hatte am Bike auf den 42 km keinen Kettenriss und konnte beim 10 km Crosslauf – überraschend – noch zwei Plätze gut machen. Nach 3:29 Stunden landete er auf Gesamtrang 18 unter den rund 80 Startern, inklusive allem was die Alpenrepublik so an guten Athleten zu bieten hat. Erste Mission für 2017 erfüllt. Am Nachmittag startete Felix Hagen bei den Schülern B im Kinderwettkampf, konnte ein gutes Schwimmergebnis erzielen und kämpfte dann in der Wechselzone mit den Schuhen. Schnelle Wechsel liegen einfach in der Familie. Am Ende machte er wieder einige Plätze gut und landete auf Rang 6.

Szenewechsel, gleicher Tag am Abend, direkt in Amberg: Die Running Night der Skivereinigung Amberg stand auf dem Programm. Wie immer top organisiert und ein tolles Format in der Amberger Innenstadt. Wir hatten ein großes Aufgebot am Start und mehrere Siege und Top Platzierungen vor allem von unserem Nachwuchs. Und weil es so viele waren, bleibt nichts anderes übrig als alle nachfolgend aufzuzählen:

1600m Schüler U10:

7. Tutsch Maximilian

2500m Schüler U14:

1. Bukenberger Luca

1. Schneider Anika

3. Bauer Anna

2500m Schüler U16:

1. Gebert Leon

2. Daller Max

5000m Hobby- und Firmenlauf weiblich:

8. Schneider Anika

9. Aures Silvia

10. Grünwald Michaela

16. Frauendorfer Konstanze

17. Frenzel Julia

19. Prange Sophie

21. Müller Theresa

23. Wiedemann Edith

30. Tröster Susanne

5000m Hobby- und Firmenlauf männlich:

9. Huber Leo

20. Kockelmann Alfons

39. Meier Philip

53. Bladeck Werner

10000m:

2. (1. W30) Gundel Nicole

4. (2. WHK) Weiß Kerstin

51. (5. W50) Schaller Christa

10. (2. M45) Oeckl Rouven

25. (2. U18) Gimpl Fabian

32. (6. M35) Marschalek Jörg

Damit waren wir bei der größten Laufveranstaltung im Sommer in Amberg, mehr als ausreichend vertreten. Nun stehen die nächsten Ligawettkämpfe und Triathlons in der Region an…