Formüberprüfung beim Duathlon Hilpoltstein 2017

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Schnee, Dauerregen, kapitaler Sonnenbrand. In seiner langjährigen Geschichte hatte der Hilpoltsteiner Duathlon schon alles an Kapriolen zu bieten, was die Wetterküche so hergibt. Das Thema heuer hieß: Wind, Wind und nochmals Wind – aber tolle Leistungen unserer jungen Athleten bei den bayerischen Meisterschaften in den Altersklassen Jugend B bis U23 und drei leicht chaotisch angehauchte ausgewachsene Athleten taten es ihnen beim Erwachsenenduathlon danach gleich. Und einen bayerischen Meistertitel gab es dabei auch.

Strahlender Sonnenschein, ziemlich kühl am Morgen, immerhin besser als letztes Jahr, als in der Früh schon die ersten Schneeflocken fielen. Das machte für unseren Nachwuchs die Warterei beim Check-In incl. Übersetzungskontrolle und die Warm-Up Phase vor dem Start einfacher. Im ersten Rennen mit Amberger Beteiligung stürmten die Laufraketen Luca Bukenberger und Annika Schneider bei den Schülern A über eine Distanz von 1000m Lauf, 4Km MTB und 400m Lauf in einer Zeit von 15:32min auf Rang 8 bei den Jungs bzw. mit 16:17min auf Rang 4 bei den Mädels. Damit war das erste Top 10 Ergebnis im Korb. Auch Anna Bauer ließ auf Rang 21 nach 19:51min noch einige Konkurrentinnen hinter sich.

Im Wettkampf der Jugend B über eine Distanz von 2000m Lauf / 10Km Rad und 1000m Laufen ging es erstmals auf die diesmal von Windböen geprägte Rennradstrecke. Hier trumpfte Laura Mayer mit einer Zeit von 35:01min mit Rang sieben gesamt und in der Wertung des jüngeren Jahrgangs mit Rang 2 auf. Teamkollegin Julia Frenzel komplettierte nach 36:53 min mit Rang 9 das hervorragende Abscheiden unserer Ladies in dieser Klasse. Solide Leistungen boten Noah Treptow auf Rang 14 (32:37 min) und Leon Gebert auf Rang 21 (34:46 min) bei den Jungs. Hilpoltstein ist ja bekanntermaßen keine Feld, Wald, Wiesen Veranstaltung, schließlich messen sich hier die besten Nachwuchsathleten aus Bayern.

Das galt sinngemäß für das Rennen der Jugend A, Junioren und U23. Hier finden sich schon Athleten im Startfeld, die in höherklassigen Erwachsenenligen bis hinauf zur Triathlon-bundesliga starten. Keine einfache Aufgabe also für das angetretene Quartett Ben Eckl, Lukas Mayer, Florian Berdich und Lorena Schober bei der Jugend A. Die ausgewiesene Distanz über 3000m Laufen, 20Km Rad und 1500m Laufen erfreut, noch verstärkt durch die Windverhältnisse, Radstarke Athleten. Der Radpart kostete diesmal jedenfalls richtig Körner, mit den Plätzen 11 (Ben Eckl nach 48:48min), 15 (Lukas Mayer nach 49:41min), 22 (Florian Berdich nach 53:47min) und 8 nach 1:02:29 für Lorena Schober konnte unsere nach den Erwachsenenklassen greifende wilde Jugend mehr als zufrieden sein.

Wie das dann in der U23 so geht, machte ihnen kurz davor Felix Sommerer vor, mit einer perfekten Lauf- und Radleistung gelang ihm mit einer Zeit von 45:30 min der Sieg in seiner Altersklasse. Damit ist der erste bayerische Meistertitel für die Saison 2017 für den CIS Amberg im Kasten.

Beim Duathlon in den Erwachsenenklassen am Nachmittag gingen Claudia Mai, Leo Grimm und Bernd Hagen an den Start. Weil Wind alleine noch keinen Spannenden Wettkampf bietet, gesellten sich ein Freilaufdefekt (Mai), ein Sturz auf dem Rad durch eine Windböe (Grimm) und einer der langsamsten Wechsel des Tages (Hagen) dazu. Nach dem ersten Laufsplit lagen erwartungsgemäß Mai mit Rang 2 sowie Grimm mit einem soliden 3:40er Schnitt in ihren Teilnehmerfeldern weit vorne. Hagen bevorzugte an dem Tag beim Laufen lieber seine Trainingslatschen mit 8mm Sprengung, um die eben abgeklungene Achillessehnenreizung nicht wieder ausbrechen zu lassen (Landkreislauf in einer Woche lässt grüßen), kann man machen, aber das Schnürsystem sollte dann halt auch zum Wettkampf passen.

Auf dem Rad konnte Mai trotz der eintretenden Freilaufprobleme sich auf Rang drei und dies bis zum Ziel beim zweiten Laufsplit halten. Damit gelang ihr nach 1:50:10 h der Sieg in der Altersklasse W30 (kein Schreibfehler) und der dritte Gesamtrang im stark besetzten Damenfeld. Leo Grimm war Pechvogel des Tages, in einer Kurve erwischte ihn eine Windböe und ein Sturz war die Folge, zum Glück nur eine Prellung und er konnte den Wettkampf fortsetzen. Wäre das nicht passiert, wäre der nächste Treppchenplatz sicher gewesen. Nach einer Zeit von 1:40:47 h landete er auf Gesamtrang 46 bei den Herren und Rang vier in der Altersklasse TM20 ganze fünf Sekunden Rückstand auf Rang 3. Hagen kam nach erwartet solider Radleistung nach 1:46:06 h mit Gesamtrang 64 auf Rang 7 in der Altersklasse TM45.

Nun steht das Sportereignis an, das jährlich vorab die meisten Ausfälle, häufig verursacht durch psychische Leiden, produziert: der Landkreislauf 2017…

 

 

 

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